Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Severin antwortete mit umwoͤlkter Stirn:“ Ihr moͤgt Recht haben, mehr vielleicht als mir lieb iſt. Da Euch aber nun einmal der Heer⸗ bann dahin ruft, und Ihr nicht daheim blei⸗ ben konnt, wie es beſſer waͤre fuͤr Euch und Viele noch, ſo wuͤnſche ich nur, Ihr moͤchtet aus der Fremde nicht nach Hauſe bringen, was ich mitgebracht.— Nichts als Ruhm, Ehre, und ein wenig Beute— verſicherte Woyciech— Und wenn ich mich ſattſam her⸗ umgetummelt habe, mag ich wohl daheim ausdauern. Einem jeden Lebenszeitraum das Seine. Wir ruͤſtigen Juͤnglinge und Maͤnner wahren draußen der Ehre des Reiches, indeſ⸗ ſen Ihr zu Haus fuͤr ſeine Wohlfahrt wachet im Kreiſe der Vaͤter, unter der weiſen Leitung des hochwuͤrdigſten Herrn von Gniezno.— Wir ge⸗ denken dem zu entſprechen— ließ Petrus Na⸗ lencz ſich vernehmen— was der Koͤnig und ſein Adel von uns erwarten; nicht ſo, Herr von Proſzowice, nicht ſo, mein gottſeliger Bruder von Krakow?— Des Erſten Antwort war: Da Seine koͤnigliche Gnaden mich ge⸗ wuͤrdigt, aufzunehmen unter die Haͤupter der Nation, ſo will ich nach der geringen Einſicht,