die mir worden, treulich ſo hohen Amtes war⸗ ten, und Recht und Gerechtigkeit handhaben, ſo viel ich vermag.— Obſchon ich— gegen⸗ redete der Biſchof— das Haus fuͤr verwaiſet erachte, dem der Herr fehlt, ſo mag ich doch nicht zweifeln, daß der Verwalter, den er ge⸗ ſetzt, wenn ſolcher, wie zu hoffen, den Pflich⸗ ten ſeines Standes genuͤgt und dem Vertrauen, das Jener ihm geſchenkt, es unverſehrt in ſeine Hände uͤberantworten wird, ſobald er zuruck⸗ kommt. Daß aber ſolches des Schleunigſten geſchehe, dahin gehn meine Wuͤnſche mit den Eurigen nicht minder innig und lebhaft, als bekräftigte ich ſie mit dem Becher in der Hand. Genug aber haben wir geſprochen uͤber das, was wir Männer, Edelleute und Prieſter den⸗ ken und begehren; laſſet uns nun dieſe edeln Frauen und Fraͤulein befragen, ob ſie nicht gleich mir der Ruͤckkunft des Konigs und ſei⸗ ner Tapfern mit Ungeduld entgegen ſehn? Ihr zwar, meine fromme Agnes, habt jegli⸗ chen Banden der Welt entſagt, und beinah moͤchte man den Zeitlaͤufen nach meynen, daß Ihr das beßte Theil erwaͤhltet, doch mag auch die gottergebene Nonne fuͤglich in ihr Gebet
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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
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