dieſe Sendung zu beſchleunigen, wäre es mir' genehm, denn nicht gern kaͤme ich zu ſpaͤt, um Theil zu nehmen an der Eroberung von Kijow, das eine herrliche reiche Stadt ſeyn ſoll, und wo es gar anders und luſtiger hergehen mag, als in unſerm guten Polen, welches, wie ich geſtehe, mir ziemlich mißbehagt, ſeitdem ich fremde Landſtriche geſehen.— Mit wohlgefaͤl⸗ gem Laͤcheln und vornehmer Kopfneigung ant— wortete der Praͤlat: Faſſet Euch in Geduld — Eines Edelmannes Obliegenheit iſt, dem Gebote des Koͤnigs nachzukommen wo und wie es auch ſey, und— fuhr er mit einem be⸗ deutendem Seitenblicke fort— fuͤr Jeglichen iſt es eine ſolche, da zum Heil der Chriſten⸗ heit Herrn Boleslaw's Wille nicht rechts ab⸗ weicht, noch links von dem Willen des heili⸗ gen Vaters Gregorius des Siebenten, welcher der Nachfolger und Stellvertreter Chriſti iſt, und ſeines Wortes einzig untruglicher Ausleger. Indeß wollen wir nicht laͤnger als noth thut, Euch aufhalten, und ſenden Euch des baldigſten hinaus, damit Ihr dem gebenedeyeten Adalberto nachahmend, Eurem Namenspatron, Theil neh⸗ met an dem löblichen Werke der Bekehrung
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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
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