Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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nahm nach einer Weile das Wort, rufend: Nach

dem, was der geiſtliche Herr eben geſagt, weiß ich es dem Himmel Dank, der mir die Ruͤſtung ſtatt des Ordenkleides beſchieden, und mir frei geſtellt hat, fuͤr meinen König zu fechten und zu trinken, ohne groß Forſchen und Gruͤbeln, ob auch recht und gottgefaͤllig ſey, wofuͤr ich den Zaraz(Saͤbel) ziehe oder das Trinkhorn leere. Wollte mein heiliger Schutzpatron nur, daß es mit mir zum Erſten gekommen ſey, denn ſo trefflich auch Euer Schloßkeller verſehen iſt, hochge⸗ borner Kaſtellan, ſo mundet es doch beſſer nach durchfochtener Schlacht, aus dem Kruge des Griechenkaufmannes, den er zwar nicht halb ſo willig, als Ihr, fuͤllet, doch mit Eurer Vergunſt, mit eben ſo koͤſtlichem Safte der Trauben. Abſonderlich hat mich Eure Wahl geehrt, hochwuͤrdigſter Erzbiſchof— ſetzte er mit einiger Unterwuͤrfigkeit gegen dieſen hinzu — und Ihr werdet an mir den getreueſten Boten finden, welcher Eure Auftraͤge dem Ko⸗ nige uͤberliefern mag in ſeinem Feldlager, und ihm die nochmalige Beſtaͤtigung bringt, daß er den Wuͤrdigſten zu ſeinen Stellvertreter erkoh⸗ ren. So es jedoch Eurer Gnaden gefiele,