ſter wie dem Ritter liegt ja ob, aufzutreten fuͤr das, was er als Recht erkennt. Doch nichts mit Trotz noch Ungeſtuͤm, noch mit aufruͤhri⸗ ſchem Beginnen, denn alſo wuͤrde er dem Worte ſelbſt untreu, das er vertheidigt. Der Ritter trete gewappnet vor ſeinen Herrn, ihn zu ſchuͤz⸗ zen, zur Seite ſtehe demſelben der Prieſter, mit ſanfter Mahnung verhuͤtend, daß das Ho⸗ he nicht abfalle vom Hochſten. Sehet, das iſt meine Meinung, Herr Schwerttraͤger der Kro⸗ ne, und bei ihr werde ich verharren, ſey es auch mit Gefahr meines Leibes und Lebens, bis ans Ende, ſo wahr mir Gott helfe und ſein heiliges Wort, Amen!
Eine ſanfte Rothe hatte, während er ſprach, die Wangen des Greiſes uͤberzogen; ſeine Au⸗ gen glaͤnzten in mildem Feuer, und es war, als umdaͤmmere ihn bereits ein Wiederſchein der Glorie des Maͤrtyrerthums.
Ein kurzes Stillſchweigen herrſchte an der Tafel, und Nikolaus von Zembocin halb zu⸗ friedenes, halb beſchaͤmtes Ausſehn deutete an, wie ſehr er den augenblicklichen Argwohn be⸗ reue, den er auf den Prieſter ohne Furcht und Tadel geworfen. Woyciech Druzyniec aber


