Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ten und wuͤrdigen Gaſt, indem dieſes Hauſes Herr ſeine Lehren verehrt und Fuͤrbitte bei Gott.— Niko⸗ laus Strzemieniec's Wange entbrannte in hoher Gluth, als ſein Vater ſo ſprach; da begegnete ſein Auge dem bittenden Auge Malgorzatens, und er antwortete mit geſetztem Weſen: Ihr habt es aus des Koͤnigs Munde vernommen, Herr und Vater: wo es das Reich betrifft, tritt jeg⸗ lich Amt deſſelben in ſein Recht, ohne anderlei Ruͤckſicht. Nun ſcheint aber der Gegenſtand, welchen der Herr Biſchof beruͤhrt, allerdings zu denen zu gehoren, uͤber welche dem Diener des Konigs, eine Meinung zu haben, verſtattet iſt.— Der Burgherr war im Begriſſe darauf zornig und gebieteriſch zu erwiedern, da unter— brach ihn Stanislaw laͤchelnd: Ueberlaſſet es mir, werther Kaſtellan von Proſzowice, zu recht⸗ fertigen, was ich geſagt. Ich lobe Euren Ei— fer, Herr Nikolaus, und wohl dem Fuͤrſten, dem Solche zur Seite ſtehen, wohl dem Volke, das ſie unter ſeine Haͤupter zählt. Ich danke Euch, daß Ihr mir Anlaß gegeben, meine Rede zu deuten, denn ich mag nicht, daß ſie FJe⸗ mand zum Irrſal oder Aergerniß gereiche, am wenigſten einem ehrenhaften Rittersmann. Ihr