Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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wohlmeynet mit dem Ruhme des Herrn, und die Ehre des Reiches im Herzen traͤgt, wird ſich deſſen weigern. Auch wir, obſchon uns beſchieden iſt, auf andere, gewichtigere Weiſe zu Beiden zu wirken, wollen uns dem freundli⸗ chen Gebrauch nicht verſagen, der den Wunſch eines redlichen, dem Koͤnig und Vaterland er⸗ gebenen Gemuͤthes beim Klange der Becher ausſpricht. Doch mein ehrwuͤrdiger Bruder von Krakow ſcheint wider Erwarten uns nicht bei⸗ zuſtimmen, denn ſein Pokal ſteht unberuͤhrt.— Herr Erzbiſchof,— antwortete Stanislaw ernſt, — ich habe bereits meine Wuͤnſche fuͤr des Koͤnigs Gluͤck und Ehre dargebracht, wo und wie es, wie ich meyne, mir ziemt; vor dem Altare des Hoͤchſten nehmlich, und im inbruͤn⸗ ſtigen Gebet. Das geheiligte Trankopfer, wel⸗ ches uͤber meine Lippen gegangen, war dem nehmlichen hochwichtigen Gegenſtande geweihet, dem dieſe wackern Ritter und Herren, nach al— lerdings loblicher und urväterlicher Weiſe ein frohlich Gedeihen zutrinken, und ſo ſey es mir vergoͤnnt, mein Trinkgeſchirr mit Quellwaſſer zu fullen, wie ich es gewohnt, und nur in der Stille meine Wüͤnſche zu den Eurigen zu ge⸗