lich als die, welche bei der Anweſenheit des Koͤnigs begangen worden; jeder der Anweſen— den hing, ohne ſie beſonders mitzutheilen, ſeinen eigenen Gedanken nach, und bald gab der Erz— biſchof das Zeichen, die Tafel zu verlaſſen. Da neigte ſich aber der Kronſchwerttraͤger gegen ſeinen Vater mit den Worten: So es Euch gefaͤllt, edler Kaſtellan, und den Frauen, ſo will ich einen Trinkſpruch ausbringen, in wel⸗ chen jeglich polniſches Herz unfehlbar mit mir einſtimmt.— Als der Schloßherr ſchweigend ſeine Einwilligung gegeben, nahm Nikolaus das Trinkgeſchirr, deſſen am Eingange dieſer Dar⸗ ſtellung Erwaͤhnung geſchehen, fuͤllte es bis an den Rand und ſprach: Auf das Wohl unſers Königs Herrn Boleslaw des Zweiten und das Gluͤck ſeiner ſieggewohnten Waſſen.— Wahr⸗ lich— entgegnete Petrus Nalencz, ihm Beſcheid thuend, mit dem Tone ausdruckvoller Wichtig⸗ keit, die dem Statthalter geziemt, und zugleich mit der frommen Geberde, die ſeinem Stande zukam, indem ſein Blick mehr forſchend als freundlich auf ſeinen geiſtlichen Mitbruder fiel: — Wahyrlich, Ihr habt wohlgeſprochen, ehren⸗ feſter Schwerttraͤger der Krone; Keiner der es
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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
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