und Huͤtten der Zuruͤckgebliebenen den Segen„ des Himmels herabzuflehen, der Beiden, ſeiner Meinung nach, mehr als je vonnoͤthen war. Im ſtillen Kloſet lag Agnes, die kuͤnftige Non— ne, aͤhnlicher frommer Beſchaͤftigung ob; Chri⸗ ſtina von Skalmierz ruhte ſchweigend und ſin— nend in gewaͤhlter Stellung auf einem Faul— bett, und ihre verminderte Lebhaftigkeit, die un⸗ terdruͤckten Seufzer ſelbſt, welche ihre ſchöne Bruſt hoben, veranlaßten die muntere Ilgazu der ſtillen Bemerkung, ſelbſt damals, als der Eheherr ihrer Muhme in den Krieg gezogen, ſey dieſe kaum ſo betruͤbt geweſen als heut. Malgorzata aber gedachte nur des baldigen abermaligen Scheidens von ihrem Gemahl, und zuͤrnte den Reichsgeſchaͤften und dem Erzbiſchof, welche ihr die letzten fluͤchtigen Stunden des Zuſammenſeyns verkuͤmmerten.
So war der Vormittag vergangen, und die Schläge des holzernen Klöppels gegen ein im Hausflur an Seilen haͤngendes Brett, das damals die Stelle einer Glocke verſah, rief die Bewohner von Zemboein und ihre Gaͤſte zum Mittagmahl. Es war, obgleich eben ſo reichlich, doch nicht ſo geraͤuſchvoll und fröh⸗


