Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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lagen. In ſein Gemach zuruͤckgezogen ſaß Pe⸗ trus Nalencz der Erzbiſchof und Statthalter, von Pergamenten umgeben, und fertigte unter⸗ weilen mit kurzen befehlenden Worten Einen und den Andern der Eilboten ab, die ſeiner Befehle gewaͤrtig, im Vorgemache ſtanden. Nur Zweien war außerdem der Zutritt zum Stellvertreter des Koͤnigs verſtattet, dem Sohne des Hauſes, dem ſein hohes Kronamt und die von ſeinem Herrn erhaltenen Aufträge dieſen Vorzug erwarben, und dem Woyciech(Adal⸗ bert) Druzyniec, einem jungen Edelmann, wel⸗ cher in beſonderm Grade das Vertrauen Bo⸗ leslaw des Zweiten und ſeines vornehmſten Staatsbeamten beſaß. Die Vorrichtungen des Biſchofs von Krakow waren ſeinem Stande angemeſſener. Er hatte gleich nach der Abreiſe des Koͤnigs eine lange Unterredung mit Seve⸗ rin Strzemieniec gehabt, von welcher dieſer dem Anſchien nach etwas heiterer zuruͤckkehrte, als wir ihn am vorhergehenden Abende geſehn. Dar⸗ auf begab ſich der geiſtliche Oberhirt zur Kir⸗ che, die Pflichten ſeines Amtes zu uͤben, und im Angeſichte der verſammelten Gemeine auf die Waffen des Heeres und auf die Haͤuſer 3*