Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſchwungen von ruͤſtiger Fauſt, ſchallen weit, und wenn hier Eines oder das Andere zuſammen⸗ bricht, kann dort Dies und Jenes feſter wer⸗ den.— So vertraue ich mich Dir denn noch Einmal an, Mutter. Dann ſagte er leiſer— Fuͤhre mich wie Du meynſt, doch wiſſe, auch ich habe ein Ziel vor Augen, ein dreifaches, ſeltſam geſtaltetes. Rache heißt es, Dankbar⸗ keit und—— Da unterbrach das Weib ihn lächelnd: dem Kuͤhnen gehoͤrt die Welt, ſprachſt Du vor wenigen Augenblicken. Das iſt ein ſchoͤnes Wort; gedenke ſein in der kommenden Zeit.

II.

Es war ſtiller auf Schloß Zemboein gewor⸗ den ſeit dem Abzuge des Koͤnigs; das gewohnte haͤusliche Treiben war jedoch noch nicht vollig in ſein ehemaliges Gleis zuruͤckgekehrt. Die geiſtlichen Herren hatten beſchloſſen, ſchon in den Nachmittagſtunden deſſelben Tages abzu⸗ reiſen, und wendeten den Morgen dazu an,

die Geſchaͤfte abzuthun, welche ihnen noch ob⸗

1

„