Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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hinzu, mehr zu ſich ſelbſt ſprechend, als zu dem Sohne.

Dieſem entgingen die letzten Worte nicht und er wiederhohlte ſie mißmuthig— So — oder ſo? Alſo ſoll ich denn, wie es mich gemahnt, die Sklavenkutte abwerfen, um der Knecht eines Weibes zu ſeyn, ſoll ich wie bis⸗ her ein willenlos Spielzeug Deiner Laune blei⸗ ben? Denn Laune ſpricht aus Deinen ſchwan⸗ kenden Reden, nicht ein langgehegter reif ge⸗ 1 wordener Entſchluß, ſo ſehr Du Dich auch

3 ruͤhmeſt. Befehlen ſoll ich, ich weiß nicht wem, gehorchen aber fort und fort Dir. Iſt dem nicht ſo?— Mit nichten, Monden wer⸗ den vergehen, ehe Du mich wieder ſieheſt. — Sobald Du dieſem Zwinger den Ruͤcken gewandt, iſt auch meines Bleibens hier nicht mehr. Weit entfernen ſich unſere Wege; der

Deinige fuͤhrt gen Mittag, gen Morgen der Meinige.— Gen Morgen ſagſt Du?— rief Olgierd— o ſo nimm mich mit Dir, dort hinaus iſt ja Fürſt Jzaslaw gezogen! Laß mich ihm nacheilen, denn mich draͤngt es, ihm die Wohlthat zu vergelten.— Und wie willſt Du ſie ihm vergelten?— fragte Jene ſpottiſch.