Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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und dem Biſchof nicht entgangen, nicht die fluͤſternden Worte des Letztern zum König; ſie wußte, weſſen Fuͤrſprache den Todesſtreich vom Haupte des Jünglings abgewendet, und es er⸗ freute ſie, daß ſie allein es bemerkt, denn alſo 1 ſtimmte es zu ihren Entwuͤrfen. Ihr Herz ſchwoll auf in gehäſſiger Freude, die alsbald die Oberhand uͤber manch anderes ſeltſames Gefuͤhl gewann, welches ſie einen Augenblick fruher befallen, und ſie ſprach: Was ſollte Dir auch Gutes kommen von ihm und dem Sei⸗ nigen? Und wenn es ſchon ſchien, als neige ſich Einer oder der Andere wohlwollend zu Dir, glaube dem nicht. Wie mag auch in dem Lande der Sarmaten der Edelgeborne es wohl

meynen mit dem Knecht, wo uͤberall auf der Welt der Beleidiger mit dem Beleidigten? Drum bereite Dich vor; nicht zu offenen Widerſtand, der unnutz waͤr' und verderblich, ſondern zu wei⸗ ſer Vorſicht, die Ruͤſtung des Schwachen ge⸗ gen die Gewalt. Vielleicht kommt es bald 5 1 dahin, daß Du gegen ſie auftreten magſt auf wuͤrdigere Weiſe; heut iſt es aber noch nicht 3 an der Zeit. Zeige Dich denn als den Zög⸗ ling Olga's, welche auch die Widerſacher die*