Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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auch ſeine Stirn war, und ſo rauh ſeine Re⸗ de, doch hab ich oft in ſeinem Auge einem Blicke begegnet, gleich dem Blick eines ja eines Vaters. Wenn ſeine Rochte den Skla⸗ ven zuruͤckſtieß, der ſeine Kniee umfaßte, fuͤhlte ich nicht ſelten den Druck der Linken, die mich unwillkuͤhrlich an ſich zog; hart war ſeine Re⸗ de, ſeine Geberde war gebieteriſch, doch ſein Thun, Mutter, ſein Thun war mild. Und nun heut, ich will es Euch geſtehen, was mir von Hoffnung uͤbrig blieb, es war auf den Landvogt geſtuͤtzt, aber der Konig ſprach: Hinweg mit ihm zur Schaͤdelſtaͤtte, und gleich⸗ muͤthig ſtand der Alte und ſchweigend, als gelte es einen Jagdhund. Das griff mir vernichtend ans Herz. Als aber drauf des Großfuͤrſten ſanfte Stimme erſcholl, ging es auf wie ein erfreu⸗ lich Licht in meinem umnachteten Innern, und ich achtete fortan weder Herrn Severins, noch ſelbſt des Konigs.

Die, zu welcher der Leibeigene ſprach, hatte ſich wieder gegen ihn gekehrt, und ſchaute ihn an mit zweideutigem Laͤcheln. Ihr war das leiſe Zwiegeſpraͤch zwiſchen dem Rittersmann