Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Naͤuber iſt einer von Denen, die ich genannt, und Du biſt der Beraubte! So nenne mir ihn, rief der Juͤngling, doch minder heftig als vorher und die Hand an die bleiche, ſchweiß⸗ benetzte Stirn legend nenne das Unrecht, das er mir gethan, zerreiße die Binde, die Du um meine Augen gelegt und immerdar nur ſchadenfroh geluͤpft haſt, daß der einfallen⸗ de Strahl nicht blende. Sey es was es ſey, das Du mir zeigeſt, ich werde Dich ſegnen; ſegnen werde ich Dich, traͤfe mich auch im naͤchſten Augenblick die Keule des Frohns, ge⸗ lenkt von Nikolaus Strzemieniec's pflegbruderlich wohlwollender Hand. Doch dies Dunkel nimm von mir, helle die Räthſel auf, die mich ſo lange gepeinigt in wechſelnder, ſteigender Fieber⸗ gluth. Und dies Räthſel ſelbſt entgeg⸗ nete Olga mit feierlichem Ausdruck dies Räthſel ſelbſt, iſt es Dir nicht Burge fuͤr eine erfreuliche Löſung? Wahrlich, nicht Gemeines birgt ſich in tiefem Geheimniß. Doch magſt Du es jetzt auch erſchauen? So ich die Bande löſen wollte, was hälfe es Dir, daß Deine Blicke und Dein Wille entfeſſelt ſeyen, waͤhr⸗ end Deine Kraft gebunden? Du haſt recht,