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11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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und Geſetz nicht achten, noch fremdes Eigen⸗ thum! O wahrlich, ſie ſind es nicht allein, auch Helm und Krone ſchuͤtzt des Räubers Schaͤdel, und nicht der Knittel eines Leibeige nen mag dieſe zerſchellen. Was ſchaueſt Du mich ſo befremdet an, Olgierd? Sprich, was wuͤrdeſt Du thun, waͤreſt Du der Beraubte, und der Raͤuber ſtuͤnde vor Dir, angethan in ritterlichem oder fuͤrſtlichem Schmuck?

Da rief Olgierd dumpf und mit ingrimmi⸗ gem Laͤcheln: So hoͤre ich noch einmal die Stimme, die mir zugefliſtert von Kindesbei⸗ nen an; das ſind ſie, jene ſinnverwirrenden Reden, die den ſchwarzen Geiſt des Mißmu⸗ thes in mir herauf beſchworen haben, die mich, Zauberformeln gleich, tappend durch die dickſte Nacht führten, einem Frrlicht zu, das mich in Sumpf und Moder fuͤhrt. In Sumpf und Moder, wie Du ſieheſt, zuaͤrtliche Mutter. Sprich, iſt Dein Sohn noch nicht elend ge⸗ nug? Willſt Du ihn wahnſinnig machen, daß er deſto ſicherer verderbe?

Wohin ſchweifen Deine Gedanken? ſprach Olga feſt Höre auf mich, und ſey ein Mann, denn wie ich geſagt, ſo iſt es; der