als der Tod. Er ſoll ſich nicht weiden an meiner Schmach, aus ſeinem Munde lautet der Spruch der Verzeihung mir widriger, als das Todesurtheil, das Boleslaw ſprach. Huͤte Dich, dem Feinde zu vergeben, Nikolaus Strze⸗ mieniec! Nimmer mag Friede ſeyn zwiſchen Dir und mir, und ſo Du mir auf den Nacken trittſt, ſo zertritt mich auch mit eiſernem Fuß, daß ich nicht einſt mich aufrichte und Dir die Ferſe tödlich verwunde. Deinen Geſpielen nen⸗ neſt Du mich, Uebermuͤthiger, den Gefährten Deiner Knabenluſt, den Mitkaͤmpfer im unblu⸗ tigen Gefecht? Wahre Dich, daß die ſtarkge⸗
wordene Fauſt nicht frei werde! Nicht wie
ſonſt moͤchte es Dir gluͤcken, als Du den Juͤn⸗ gern leicht nieder warfſt, der geſtrenge Junker den Buben knechtiſcher Herkunft, und ſeiner ſpotteteſt, ein unruͤhmlicher Sieger— auch ich bin ein Mann worden, und es geluͤſtet mich, einen ernſtern Kampf mit Dir zu beſtehn um einen Preis, den Du nicht ahneſt!— Was war das?— fuhr er plötzlich empor mit wahn⸗ ſinniger Verzuͤckung aufwaͤrts ſtarrend— War es nicht ihre Stimme, die heruͤber tonte von der Burg, nicht Dein Name, den ſie rief?


