genblick kommen, wo ich den Veraͤchtern zeigen
mag, ich ſey, obſchon im Knechteswams, den⸗
noch zu Beſſerem geboren? Nicht unter Dir ſtaͤnd' ich dann vielleicht, Nikolaus, und nicht ſo groß wäre der Abſtand zwiſchen dem Jun⸗ ker des Landvogts, und dem Sohne eines un⸗ bekannten Elenden. Vielleicht wurde dann die Welt ſelbſt meynen, Olgierd, geboren im Konig⸗ ſchloſſe zu Krakow, wäre ein Held worden, waͤh⸗ rend jener furchtbare Boleslaw, nennte er eine Ver⸗ worfene ſeine Mutter wie ich, ſeyn wuͤrde was ich nicht ſeyn kann, ein heimlich murrender, tuki⸗ ſcher, fuͤhlloſer Knecht!— Iſt Jemand da, der mir antwortet?— fuhr er fort, denn es be⸗
duͤnkte ihm, als rauſche es leiſe an der Thuͤr
— iſt es der Untervogt vielleicht, welcher kommt, dem vermeſſenen Frager Beſcheid zu geben, und ihm mit Peitſchenhieben das Räthſel ſeiner Be⸗ ſtimmung zu löſen?— Als alles ſtill blieb, ſprach er weiter zu ſich ſelbſt: Ich habe den Sohn des Hauſes nicht unter den Abziehenden geſehen. So ſteht es mir vielleicht bevor, in ſeinem Beiſeyn die ſchimpfliche Strafe zu er⸗ leiden, oder das veräͤchtliche Wort der Gnade von ihm zu vernehmen! Das aber iſt bitterer


