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tet, ſo legte Er den Helzweig des Erbarmens in unſere Linke. Wir wollen— und unſer Wille bedarf keiner Deutung— Wir wollen daß der Knabe lebe und bereue, den Grimm des Himmels auf ſich geladen zu haben, und ſeines Herrn Ungnade. Doch mag nimmer der Frevel ungeſtraft bleiben, und er buͤße im Ker⸗ ker, was er mit dem Tode gebuͤßt haben wuͤr⸗ de ohne die Fuͤrſprache, der wir unſer Ohr nicht verſchließen moͤgen. Er iſt Euer Eigener, Land⸗ vogt von Proſzowice, und Eurer Gerichtsbar⸗ keit ſtellen wir ihn anheim.—
Drauf wendete er ſich ab von dem ſtum⸗ men, dankenden Blicke des entfernt ſtehenden alten Rittersmannes und richtete das Wort an den Ruſſenfuͤrſten: Eure Bitte hat Statt ge⸗ funden vor uns, wiewohl wir ſie anfaͤnglich verweigert, und es wird uns erfreuen, wenn Ihr ſolches aufnehmet als ein Zeugniß unſers geneigten Willens. Wir haben Euch des Juͤng⸗ lings Leben geſchenkt; vielleicht wird er Euch einſt danken mit Arm und Saͤbel vor Kijow, denn, obgleich ein Trotzkopf, ſcheint er ein wak⸗ ker furchtlos Herz zu haben, und iſt wohl ei⸗ nes tuͤchtigen Vaters Sohn.— Zu jeder an⸗


