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bruſt, und leiſe, ungehört von den Umſtehen⸗ den, raunte der Landvogt dem Biſchof von Krakow zu: Erbarmet Euch mein, Herr und Vater; denn es wird mir wahrlich allzuviel. — Eben ſo leiſe ſprach Stanislaw: So lö⸗ ſet Ihr denn fuͤr dieſen Punkt das Siegel der Beichte, unter welchem Ihr mir das Geſche⸗ hene anvertraut vor Jahren?— Thuet wie Ihr wollt,— fluͤſterte Severin— nicht dem Prieſter nur habe ich mein Inneres eroffnet an Gottes Statt, ſondern auch dem Menſchen, dem Freunde.—
Und nochmals ertonte Boleslaw's mächti⸗
ge Stimme: Fort mit dem Uebelthäter, daß ſein harter Schädel zerſchelle unter dem Keu⸗ lenſchlag!— Der ehrwuͤrdige Biſchof aber ging auf den Herrſcher zu, eilig, doch mit feierli⸗ chem Anſtand, und ſprach einige Worte in ſein Ohr, vor denen urplötzlich die Wogen des
königlichen Zornes ſich legten, an deſſen Stelle
ein augenblickliches Sinnen trat. Gleich dar— auf erhob ſich Boleslaw von ſeinem Seſſel, ſchaute umher und ſagte langſam und befeh⸗ lend: So wie der dreieinige Gott unſerer Rech⸗ ten das Schwert der Gerechtigkeit uͤberantwor⸗


