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10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Kaiſers, dem ſeinigen ſo klüglich entgegenge⸗ ſtellt. Es daͤuchte ihm, er draͤnge bereits mit ſeinen Schaaren in die Reihen der weichenden Bekenner des Islam; er waͤhnte das Getoſe der Schlacht zu vernehmen, und den Jubel des Chriſtenheeres uͤber den Sieg, zu welchem er es gefuͤhrt; die Schattengeſtalt eines Kai⸗ ſerheeres, die des Griechen Worte hervorgezau⸗ bert, zeigte ſich in deutlichen Umriſſen vor ſeinen Augen, denn nicht ohne Grund nennt ihn die Geſchichte den Verwegenen. Da erinnerte ihn die zweideutige Miene des Primas, Biſchof Stanislaw's tief ernſtes Angeſicht, und ſelbſt Nikolaus Strzemieniec's nachdenkliches Weſen wie es nicht wohlgethan ſey, in ſo wichtiger Sache ſich allzuraſch zu entſchließen; er fuͤhlte, es ſey Zeit, daß er eine Verhandlung abbreche, welche ihn weiter hinreißen konnte als es räth⸗ lich war, und er ertheilte dem Abgeſandten ſei⸗ nen Beſcheid, ſprechend: Wir erkennen, wie bedeutend der Gegenſtand iſt, uͤber welchen der durchlauchtige Nicephorus ſich uns eröffnet, und beduͤrfen Zeit ihn zu erwägen. Auch gebricht es an ſolcher nicht; ſelbſt Cäſar hat ja die Stadt Kijow zum endlichen Abſchluß beſtimmt,