gedenket jetzt und kuͤnftig, durchlauchtigſter Herr, wenn es nemlich zum Beßten des Rei⸗ ches dient und der Chriſtenheit, wird nimmer der Säbel Eures Ahnherrn Euch fehlen, noch der, dem er anvertraut iſt, und nimmer denk' ich, mit Gottes Huͤlfe, wird es beſiegt in die Scheide zuruͤckſinken, die es in gerechter Sache verlaſſen.— Um Gott— ſprach der König in der vorigen Weiſe— Ihr ſeid doch kein Clericus, Nikolaus Strzemieniec, und Euer Spruch iſt, genau genommen, um vieles deutlicher noch, als der jener hochwuͤrdigen Herren. Sprechet, in welcher Schule habt Ihr das„Wenn“ und das„Nemlich“ gelernt, denn ſo viel ich weiß, waret Ihr nicht ſo glucklich, gleich mir des Herrn Erzbiſchofs Unterricht theilhaftig zu wer⸗ den? Aber es gebuͤhrt ſich, daß das Scruti- nium in gleicher Zahl vor ſich gehe, damit des Königs Wort entſcheiden moͤge, darum laſſet uns das Eure hören, Landvogt von Proſzowice, ob Ihr gleich nicht Sitz und Stimme habt im Reichsrath. Ihr zaudert? Iſt es darum, daß Ihr aufgefordert ſeid nach Eurem Sohne? In jeglichem Dinge mag der Vater voranſtehn, doch, wo es das Reich betrifft, gilt die Wuͤrde,
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10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
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