Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Da ließ Stanislaw Szezepanowski ſich laut und in lateiniſcher Sprache vernehmen: Zwar bin ich nur ein Diener des Altars und wenig erfahren in weltlichen Geſchaͤften, doch da mein koniglicher Herr mich auffordert, ſo genuͤge ich meiner Pflicht als Fuͤrſt der Kirche und des Reiches Senator. In der erſten Eigenſchaft meyne ich, es ſtehe zu bedenken, in wiefern ſolch Buͤndniß vereinbar ſey mit den Oblie⸗ genheiten eines romiſchkatholiſchen Königs? In der andern aber werfe ich die Frage auf: Welches ſind, nicht die verheißenen, ſondern die wirklichen Vortheile beſagten Vertrages, und wo der Beweis, daß man demſelben nach⸗ kommen koͤnne und wolle?— Wir haben die Stimme unſerer geiſtlichen Raͤthe vernommen — ſprach Boleölaw ſcherzhafter, als der Gegen⸗ ſtand der Verhandlung es zu geſtatten ſchien— und nur einen Weltlichen ſehen wir neben uns⸗ Die Reihe trifft Euch, Schwertträger der Kro⸗ ne.— Dieſer, welchem nicht unbekannt war, daß, wenn der König Boleslaw um Rath frug, gemeiniglich ſein Entſchluß ſchon gefaßt ſey, verſetzte: Meine Meynung entſpricht der Benennung meines Amts. Wo Ihr auch hin⸗