Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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und vor langen Jahren, doch mag ich heut noch daran gedenken zur Strafe meiner Suͤn⸗ den.— Wir haben davon gehört,— lachte der Koͤnig— wie Ihr einſtmals wohlangeſehen bei den Frauen in Kijow; und dergleichen, ſo ſuͤß es auch anfangs dem Munde iſt, laͤßt doch wie jenes Buͤchlein, von dem die Apokalypſe ſpricht, hin und wieder Wehthat hinter ſich. Nicht ſo, Herr von Krakow?— Herzweh;— murmelte der Burgherr fuͤr ſich. Als Boles⸗ law auf den Zuͤgen des Einen tiefe Bekuͤm⸗ merniß, im Antlitz des Andern aber ſtrenge Mißbilligung wahrnahm, ſetzte er hinzu: Ver⸗ gebt dem Kriegsmann ein leichtes Wort, ehr⸗ würdiger Vater; wenn ich erſt die ausländi⸗ ſchen Händel abgethan habe, kehre ich zuruck, heilſame Lehren aus Eurem Munde zu hoͤren, denn unſer Erzbiſchof iſt ein wenig allzuviel beſchaͤftigt mit weltlichen Dingen.— Stanis⸗ law aber antwortete: Gebe Gott, daß das geſchehe, und bald.—

Mittlerweile hatte die Vorhalle ſich wieder mit Menſchen angefuͤllt und man unterſchied das Klappern der Holzſchuhe an den Fuͤßen