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10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ſo wohl meine treuen Diener und Freunde als Euch. Man ſpricht zwar, nichts Gutes moͤge kommen aus ſchlechtem Munde, doch meyn' ich, wird die Erfahrung das Sprichwort Luͤgen ſtra⸗ fen. Das Treiben hatte ſchon begonnen, und ich befand mich allein mit einigen Waidleuten, mich bereitend, das fluͤchtige Gewild zu em⸗ pfangen mit Wurfſpieß und Bolzen, da trat oder kroch vielmehr ein uͤbel gekleidetes, ver⸗ mummtes Menſchenbild an mich heran. Es war einem Raͤuber aͤhnlicher als ein Waſſer⸗ tropfen dem Andern, und ſchon richtete ich meine Armbruſt nach ihm, da beugte es die Kniee und bat um Gnade, da es nur gewagt habe, ſich mir zu naͤhern, damit ich nicht Un⸗ wichtiges vernähme. Und wahrlich, was der Menſch ſprach, war wichtig genug. Der Frem⸗ de, welcher mich nach Zembocin geleitet, lau⸗ tete es, ſei in geheimem Zwieſprach begriſſen in einem Waldhäuschen, das Euch zugehört, Herr Severin, mit einem Andern, einem Manne, wahrſcheinlich von hoher Bedeutung. Seine Pflicht ſei es, mir das zu entdecken, deſſen Kennt⸗ niß, wie er gemeint, mir zuſtehe. Der Schall meines Horns rief Nikolaus Strzemieniec her⸗