Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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daß oft gerade der Dienſt den Königen der ge— nehmſte iſt, welchen ſie nicht geboten.—

Eure Gnaden hat Recht— verſetzte der Ritter etwas trocken— ich bin nur ein Land⸗ mann, und ein ſolcher thut am beßten, wenn ihm nur das geſprochene Wort fuͤr ein Wort gilt, und er ſich nicht damit befaßt, die zu deuten, die im Hinterhalt geblieben. Dann mag er ſicher ſeyn, keinen Tadel zu verdienen, vornehm⸗ lich aber nicht den eigenen.— Nun ſo ſpre⸗ chen wir das Wort— ſagte Boleslaw halb lächelnd— doch nicht zu Euch, werther alter Herr und Wirth, ſondern zu Eurem Sohne. Herr Nikolaus, Ihr muͤßt abermal aufbrechen; Ihr wiſſet, wohin! Wir hoffen Euch bald und nicht unbegleitet wieder zu ſehn. Der Kron⸗ beamte neigte ſich und verließ den Saal.

Es iſt unnütz, verborgen zu halten, was ſich zugetragen;— ſprach der König nach ra⸗ ſchem Auf⸗ und Niedergehen plötzlich ſtille ſte⸗ hend, und als der Erzbiſchof ſich ihm naͤherte, als begehre er, allein der Mittheilung gewuͤr— digt zu werden, wehrte er ihn ab und fuhr fort:— Mit nichten, Herr von Gniezno, ich nenne die, welche hier gegenwaͤrtig ſind, eben