griff in ſein königlich Amt. Ich bin nicht Heinrich, Herr Biſchof, und hier iſt nicht Canoſſa!
Dergleichen ſei ferne von mir— ſprach Sta⸗ nislaw Szezepanowöki unerſchuͤttert— es iſt aber meinem Amte nicht fremd, zum Guten zu leiten, wo— Eure Gnaden verzeihen— wo der Weg abwärts zu gehen ſcheint, mit treugemeintem Rath; als Senator und Prieſter Euch auf⸗ merkſam zu machen auf die verderblichen Folgen, welche allzugroße Raſchheit—— Genug, Herr Biſchof!— rief der Konig mit gewaltiger Stimme und gerunzelter Stirn; dann wandte er ſich gegen Petrus Nalencz und ſprach zu ihm:— Ihr ſchet, der hochwuͤrdige Herr von Krakow iſt nicht zufrieden mit der Art, wie Ihr ſeinen Herrn auferzogen; Euch als unſerm ehemaligen Lehrmeiſter gebuͤhrt es, Euer Werk zu vertreten. Wir ſollten Euch tadeln, Landvogt von Proſzowice, daß Ihr nicht genug⸗ ſam Acht gehabt auf das, was in Eurem Hauſe ſich begiebt, damit in demſelben ſich nicht etwas entſpinne, das uns unheilſam ware oder dem Reich, doch ſeid Ihr allzulang vom Hoflager entfernt geweſen, um Euch zu erinnern


