Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ihn umſtellt, und von welchem auch Ihr man— che Maſche kunſtreich geſchlungen habt, Herr Primas.—

Der Angeredete ſchwieg nachdenklich, der Biſchof von Krakow aber trat einen Schritt vorwärts, und ſprach mit aufgehobenem Haupt und langſamen Worten: Mein hochherziger Kö⸗ nig hält es mit offener Jagd; gewiß, Er ver⸗ ſchmaͤhet das Stellen der Netze, und uͤberläßt, was ſeiner nicht wuͤrdig iſt, minderen Waidleuten. Und wenn der Hirſch verſuchte, dem Garne zu entſchluͤpfen, von welchem er ſich umſchlungen fühlt, in der Befriedigung, wo er ſich ſicher gewaähnt, wer mochte es ihm verargen?—

Wir ſehen— lautete Boleslaw's etwas ſcharfe Gegenrede— wir ſehen, daß Ihr uns verſtanden, und auch wir begreifen den Sinn Eurer Worte. Wir ſchätzen Euch hoch, Biſchof von Krakow, Eure Stimme iſt die Stimme der Weisheit in Jeglichen, was die Kirche betrifft und den Glauben, und daruͤber uns mit Euch zu berathen, haben wir Euch eingeladen in dieſe Burg, um Manches zu ordnen vor unſerm Abzug zum Heer. Doch duldet der Sohn Kazimierz des Wiederherſtellers keinerlei Ein⸗