Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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nicht nachſagen duͤrfen, daß man ihm vertraut, es auf eigene Gefahr thue.— Nalencz ſagte darauf lächelnd: Es iſt mir und Allen bewußt, Hochgeehrter Herr und Bruder, daß Ihr im Geiſte der Sanftmuth, die unſerm Stande gebuͤhret, ſtets Worte der Suͤhne redet, und ich ruͤhme Euch deshalb wie billig, wiewohl ich Euch nicht bergen mag, daß ich die Art, wie Ihr dieſe Dinge beurtheilt, etwas befremd⸗ lich finde an einem Fuͤrſten der Kirche. Hein⸗ rich der Franke iſt ihr entarteter Sohn, ſein Geluͤſten iſt das Geluͤſten weltlicher Hoffartz ſchnoͤder Eigennutz und die fleiſchliche Begier haben ihn getrieben zu dem, was er gethan. Der ungerechte Mammon und der Beſitz Adel⸗ heidens von Stade waren ſein Ziel, verwerflich an ſich ſelbſt, und ſo ſind gleichfalls die Mittel, die er gebrauchte, verwerflich, wären ſie auch untadelich in anderer Beziehung. In dieſer ſehen wir unſern Herrn und Koͤnig; treu ſei⸗ nem Glauben und dem apoſtoliſchen Stuhle, erfuͤllt er die Gebote Beider, und erhebt ſich in ſeiner Kraft, daß er ſein Panier aufpflan⸗ ze im Lande der Baſilianiſchen Ketzer. Auch die fromme That will mit weltlicher Vorſicht 16*