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den Augen zu laſſen.— Severin antwortete mit einiger Kaͤlte: Als des Konigs Gnaden Herrn Jzaslaw in mein Haus fuͤhrten, daß ich ihn bewirthen ſollte, nannten Dieſelben ihn nicht einen Gefangenen, ſondern einen Gaſt. Iſt nun ſeitdem Anderes uͤber ihn verfugt, ſo erwar⸗ te ich Herrn Boleslaw's Gebot; ohne daſſelbe aber werde ich dieſe Burg nicht zu einem Ker⸗ ker machen, und ſo Ihr eines Schließers beduͤr⸗ fet, oder Ausſpaͤhers, Hochwuͤrdiger Herr, ſo bitte ich Euch, einen Andern zu waͤhlen als den Severin Strzemieniec.— Vergoͤnnet, Erzbi⸗ ſchof von Gniezno— fiel Stanislaw ein— daß ich Euch geſtehe, wie bei ſo ſtrenger Auf⸗ ſicht und ſonſtigem Verfahren der Herr von Kijow kaum ſich Gluͤck wuͤnſchen moͤchte, aus der Haft des Markgrafen entronnen zu ſeyn, um hier ein ähnlich Loos zu finden. Es iſt Euch nicht unbekannt, daß ich mich niemals dieſes Bundes erfreut; doch da er nun einmal geſchloſſen, mag ihn wohl nur das Vertrauen erhalten, oder mindeſtens der Anſchein deſſelben. Nimmer auch, glaub' ich, wird Boleslaw wollen, daß man ihn dem Kaiſer gleichſtelle, den er ſo hart ſchilt; man wird dem König


