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unternommen ſeyn, und was in einem Falle gottlos iſt und abſcheulich, wird lobenswerth in dem andern. Ihr ſeyd ein frommer Bi— ſchof, mein Bruder, und ein getreuer Hirt der Heerde, die Euch anvertraut worden, aber auch ich bin ein Biſchof, und außerdem iſt mir noch die Sorge fuͤr das Reich uͤbertragen von des Konigs Gnaden, obſchon ich mich der Laſt ge⸗ weigert, die meine alterſchwachen Schultern daniederdrüͤckt. So moͤchte ich denn, wo Weltliches mit dem Geiſtlichen ſich vereinigt, etwas ſchaͤrfer ſehen, als Ihr, Herr und Bru⸗ der.— Stanislaw erwiederte mit tiefem Ernſt: Bedenklich iſt dieſe Zuſammenfuͤgung Beider, und ſie mag ſchwerer Verantwortlichkeit aus⸗ ſetzen. Ihr ſagt, Euch druͤckt die Verwaltung des Staates? ſo leget ſie denn ab von Euch, auf die Schultern deſſen, dem der Wille des Königs der Konige ſie anheimgeſtellt. Geſellet Euch zu mir und noch einigen Maͤnnern, daß wir ihn bitten, daheim ſeines Amtes zu pfle⸗ gen; rufet ihn zuruͤck aus jenem fremdlaͤndi⸗ ſchen Kriege, dann wird das Vaterland Euch preiſen, und die Laſt wird von Euch genommen ſeyn, uͤber deren Schwere Ihr jetzt ſchon klagt,


