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ſcheint mir, Mutter, als habeſt Du den Schlüſſel zu einem Räthſel, zu dem Räthſel das, obſchon ich es nicht begreife, doch fuͤhlbar mich umgiebt, ſeit ich denken kann. So gieb ihn denn heraus, dieſen Schluͤſſel, Mutter, denn es iſt, als habe es mit mir eine abſon⸗ derliche Bewandniß, als ſtehe es anders mit mir, als mit den uͤbrigen Knechten des Herrn von Zemboein, und es zieme mir nicht, das Joch geduldig zu tragen wie ſie.— Was meinſt Du damit? fragte Olga— und welches Ge⸗ heimniß glaubſt Du, kann ich Dir löſen?—— Vergeblich willſt Du mich hintergehn, Mutter! rief Olgierd aufbrauſend.— Wohl hat mich oftmals mein Fuß in die elenden Huͤtten ge⸗ tragen, wo meiner Mitknechte Angehörige nach harter Arbeit, an der kuͤmmerlichen Brotrinde auf faulem Stroh nagen, nimmer hab' ich dort Teppiche wahrgenommen und weiche Lager und funkelndes Silber; ſage mir, wie es kommt, daß Du wohnſt ſeit des Paters Tod, gleich einer Edelfrau, und muͤſſig geheſt, während ich Knechtarbeit verrichte, daß dieſe Gewande Dich bekleiden und mich das dürftige Sklavenwams? Sage mir vor Allem, was iſt es, daß mir ge⸗


