Zahl ſeinet Elendsgenoſſen zurückſtoße, ihn be⸗ drohend mit ſchmaͤhlicher Strafe; von dem Herrn Nikolaus aber ſchwieg erz was er fuͤr dieſen empfand, lag zu tief in ſeiner Bruſt verborgen, als daß es in Gegenwart eines Zeu⸗ gen, ſey es auch die Mutter, ſogleich an das Licht treten konnte⸗
Ohne ihn zu unterbrechen und als naͤhme ſie wenig Theil an dem Geſagten, hatte ſie ihm zugehoͤrt; als Olgierd aber des alten Herrn auf Zemboein erwaͤhnte und ſeines befremdli⸗ chen Beginnens, war es, als erleuchte ein Strahl der Freude ihre dunklen Augen, und ſie ſprach vor ſich hin: Ha! ſo hat vor der Hand Eure eigne Thorheit das Amt der Rache begonnen, hochedter Herr Landvogt und Ritter— doch wird dem nicht genug ſeyn; fremde Klugheit wird das Uebrige vollenden.— Drauf befragte ſie den Leibeigenen genauer um Alles was ſich begeben, und immer heiterer ward ihr Antlitz, immer feuriger ihr Blick. Doch, je mehr ſie erfreut ſchien, je mißmuthiger ward Idzi und er unterbrach die abgebrochenen Laute, die ihr fort und fort entſchluͤpften, plotzlich mit der rauhen Frage: Was ſoll aber das Alles? Faſt


