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10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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weſen und welche Einige Boleslaw des Held⸗ muͤthigen Koͤnigin, Andere ſeine Geliebte nen⸗ nen), trug ſie deutliche Spuren des oſtromiſchen Geſchmacks ſeit der Zeit, als unter den Stuͤr⸗ men der Volkerwanderung mit der Macht der Weltbeherrſcher auch ihre alte Kunſt unterge⸗ gangen war. Aufgefuͤhrt in der Form eines griechiſchen Kreuzes, war ſie von Außen mit vielen Saͤulen geſchmuͤckt, deren etwas unver— haltnißmäßige Schlankheit und uͤberreich ver— zierten Kapitäler dem Auge des Kenners nicht genügt haͤtten; kleine ſchmale Fenſtern, welche die Rauheit des Klimas den weit geoffneten Hallen griechiſcher Tempel vorziehen laſſen, ga⸗ ben dem Gemaͤuer im Widerſpruch mit der Saͤulenordnung ein Anſehn von Leere und Nacktheit, und die Schießſcharten, die das nur wenig erhobene Dach umgaben, und in deren Errichtung man unfehlbar den Nutzen mehr im Auge gehabt, als die Schönheit, machten das Gotteshaus geeignet, im Falle der Roth als Eitadelle gebraucht zu werden. Ein mäßig ho⸗ her Thurm, der an der Seite des griechiſchen Kreuzes angebracht war, die nach dem Schloſſe zuging, ebenfalls mit einer Unzahl Säulen ge⸗