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10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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heiligten Haine und ihre Laubkronen nachahm⸗ ten, und ſchon war der Kunſtſinn des Alter⸗ thums verſchwunden, der nach dem zierlichen Blätterfall des Lotos und Akanthos die Kapi⸗ täler ſeiner Säulen formte. Das Hauptgebaͤude des Schloſſes war ein unregelmaͤßiges Fuͤnfeck, deſſen eine größere Seite in einer Rundung hervortretend, einem weiten niedrigen Thurm glich, an welchem drei oder vier kleinere Thuͤrmchen oder Erker angebaut waren. Wenige Fenſter hatte man durch die ſtarken Mauern gebrochen, meiſt breit und niedrig und in ungleicher Rich⸗ tung und Entfernung; doch war bey einigen der obere Theil gewoͤlbt und die Pfeiler zwi⸗ ſchen ihnen glichen unvollkommenen Säaͤulen aus der Zeit, die man die byzantiniſche nennt. Höoͤlzerne Gaͤnge, hart unter dem Dach hinlau⸗ fend, verbanden die Erkerthuͤrme mit einander, und ſchienen beſtimmt, im Falle einer Belager⸗ ung, der Beſatzung theils zum Vereinigungmit⸗ tel, theils zum Standpunkt zu dienen, von welchem ſie Pfeile, Steine, heißes Waſſer und ſie⸗ dendes Pech auf den Feind herabſenden konnten. Aehnliche Gänge, die zu den Nebengebäuden mit⸗ unter in ziemlicher Entfernung fuͤhrten, gewähr⸗