Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Sohnes zuruͤckweiſet, ſo befehle ich, ein Wuͤr⸗ dentrger der Krone und Feldhauptmann von Kleinpolen Euch, dem Edelmann auf Zembo⸗ cin und Landvogt zu Proßowice, denen, welche ich meine, unweigerlich die Thore der Burg zu öffnen, und mit ihnen nach der Weiſung zu verfahren, die Ihr von mir erhalten werdet. Mancher gefuͤllte Becher ward unberuͤhrt wieder niedergeſetzt, manch Stuͤck lockeren Ho⸗ nigkuchens entglitt der Hand, die es zum Mun⸗ de fuͤhren wollte; die Tafelfreunde blickten er⸗ ſchrocken auf den Gaſigeber, wähnend, er wer⸗ de nun auffahren in wuͤthendem Zorn, und es werde zwiſchen den hochgebornen Herrn ein Zwiſt beginnen, bei dem es fuͤr den Niedern mißlich war, Parthei zu nehmen; doch Severin Strzemieniec wendete ſich gegen Frau Marga⸗ retha und ſprach: Ihr wollet es ſo, werthe Schnur Nun Ihr ſeyd dieſer Burg gebie⸗ tende Frau, und wenn es Euch genehm iſt, jene unbekannten Heimſucher zu empfangen, ſo werden ſie auch mir willkommen ſeyn. Da klangen die Becher wieder fleißig, das un⸗ terbrochene Geſpraͤch erhob ſich von Neuem und ward laut; der alte Haushofmeiſter rieb heim⸗

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