Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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lich die Häͤnde gegen einander, ſich freuend, daß der ſtrenge Herr diesmal auch ſein Theil be⸗ kommen; Olgierd aber warf einen Seitenblick auf den Gebieter, und ein herbes Lächeln ent⸗ ſtellte fuͤr einen Augenblick ſeine wohlgebildeten Zuͤge. Als das Mahl geendet war, trat Herr Nikolaus in ein Fenſter mit dem Vater, und Beide begannen ein leiſes Geſpräch, zu dem alsbald auch Marek, der Major domus, gerufen ward.

Wie ſie darauf die Halle verließen und der Rittersmann an Olgierd voruͤberging, blieb er ſtehen und redete alſo zu ihm: Ich hoͤre we⸗ nig Gutes von Dir, Burſch, und es iſt mir leid, daß der Jugendgeſpiele ſo ubel ausgeartet, wie ſie ſagen. Auch habe ich bemerkt, daß Du nicht mehr biſt wie ſonſt. Druͤckt Dich et⸗ was, Idzi; mangelt es Dir an dem was Du bedarfſt? Als) in dies Schloß trat, rief Alles mir ein freudiges Willkommen entgegen, nur Du bliebſt ſtumm. Verbanne den unſeli⸗ gen Mißmuth, der ein böſer Fuͤhrer iſt fuͤr den Menſchen, und ſo ich Dir helfen kann, vertraue Dich mir. Was ſollte mir auch man⸗ geln? entgegnete Jener mit höhniſch trotz⸗