Teil eines Werkes 
10. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 1. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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echaltenen Verweiſes noch mit Scham und Ingrimm gedächte, denn er ſchaute däͤſter drein, und verrichtete die Handreichung die ihm ob⸗ lag mit einem gewiſſen Ungeſtuͤm, der nur dann weniger ſichtbar ward, wenn Frau Margare⸗ thens ſuͤße Stimme ein freundlich gebietendes Wort an ihn richtete. Er theilte wohl die Freude nicht, mit der die Ruͤckkehr des jungen Ritters auch den Geringſten unter dem Schloß⸗ geſinde zu Zemboein erfullt hatte, denn er hielt ſich abſeits von ihm, als vermiede er einen un⸗ erfreulichen Anblick.

Der Krieg war beſprochen; manches Won uͤber die Verhältniſſe, die ihn erregt, war dem Kronſchwertträger enkfallen, nicht hinreichend, den Anweſenden das zu enthüllen, was ihnen vielleicht verborgen bleiben ſollte, doch genuͤgend denen, die ſo glücklich geweſen, es aus dem Munde eines ſo hohen Herrn zu vernehmen, mit gehö⸗ rigen Zuſaͤtzen ausgeſchmuͤckt, weit umher in der Landſchaft ein gewiſſes Gewicht zu verleihen, da richtete Nikolaus das Wort an Herrn Se⸗ vetin Was wuͤrdet Ihr ſagen, Herr und Vater! ſprach erz wenn ich Euch ankuͤndigte, daß ich Gäſte auf das Schloß Zembocin gela⸗