Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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und da ſie aus mehreren Gruͤnden ſich nicht zu einem Stande bekennen wollte, welchen auch uͤberdieß das unvortheilhafte Anſehen der kleinen Schaar in den Augen der ehrlichen Landleute, die ſich ohne Seepter und Krone keine Koͤnigin zu denken vermochten, wohl zwei⸗ felhaft gemacht haben wuͤrde, begnuͤgte man ſich alſo in dem uͤbelduftenden Kretſcham, in wel⸗ chen man ſich vor der wachſenden Wuth des Wetters gerettet hatte, nachzufragen, ob das Schloß bewohnt ſey, und der Beſitzer den ermat⸗ teten und von Regen und Froſt durchdrungenen Reiſenden ein Obdach goͤnnen werde? Die Antwort lautete zweifelhaft: Schloß und Ge⸗ biet von Friedland, hieß es, ſeyen dem Her⸗ zoge von Ratibor zuſtaͤndig, welcher aber das erſte niemals bewohne doch habe er es ſeit mehreren Jahren einer fremden Dame einge⸗ raͤumt, welche Allerdings ihnen Aufnahme ge⸗ waͤhren koͤnne, doch ſey es ungewiß, ob ſie ſol⸗ ches auch wollen werde, da ſie ſtets in großer Zuruͤckgezogenheit gelebt, und ſeit einem Un⸗ fall, der ſie vor Kurzem betroffen, in tiefen Kummer verſenkt, jede Stoͤrung noch mehr ſcheue als fruͤher. Indeß ward den Anfragen⸗