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man ſagt, ſeit langen Zeiten ſich forterbte auf die Toͤchter Eures Stammes? O gewiß ihr konntet nicht meinen, heut in dieſen Gemaͤ⸗ chern eine Verſammlung zu finden, bei der es dergleichen Putzes beduͤrfte.—— Auch habe ich mich oft ungeſchmuckt vor Eurer Majeſtaͤt gezeigt, wie es einer Sdelmannswittib geziemt und der Lochter eines geſunkenen Hauſes— und nicht um meine Armuth mit eitlem Flit⸗ terſtaate zu decken, ſehet Ihr dieß Kleinod heut an meinem Halſe; eine andere Urſache hat mich dazu bewogen, eine Urſache, die Eurem Freiſinn vielleicht kleinlich und als vom Aber⸗ glauben kommend erſcheinen wird.—— Glaubt das nicht— nahm die Koͤnigin kopfſchuttelnd und nachdenklich das Wort— Wir Alle ent⸗ richten mehr oder weniger den Sold der Menſchheit und Weiblichkeit; wer iſt es auch, dem es gelaͤnge, ſich gaͤnzlich ihrer Dienſtbar⸗ keit zu eutziehn? Man ſagt, das Ungluͤck ma⸗ che empfaͤnglicher für dergleichen— nun, ſo duͤrft Ihr wohl nicht zweifeln, daß ich es jetzt ſey und nachſichtiger als je dagegen ge⸗ ſtimmt, wenn uͤberall das Nachſicht beduͤrfen kaun, was ein Gemäth, wie das Eure, zu be⸗


