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ſchaͤftigen vermag.—— Eure Majeſtaͤt haben wohl ſchon mehr als einmal dieſe Kette an meiner Tochter gewahrt? Nun, ich wollte nicht, daß ſie ſich heut damit ſchmuͤckte, denn es ziemt das kaiſerliche Kleinod nicht der— Braut des Staroſten zu Samborz.— Ihr habt nicht Unrecht, ſchaltete Bona ein— we⸗ nigſtens ſo lange nicht, als ſie es iſt.—— Anna fuhr fort: Es geht eine alte Sage, daß, ſo lange dieſes koſtliche Band von einer Fuͤrſtentochter meines Hauſes getragen werde, werde ſolches nicht ganz untergehen, und da habe ich es denn auf dieß Gewand der Trauer geheftet.— Nicht ganz untergehen, ſagte ich Frau Koͤnigin, daß mein Haus meiſt ſchon un⸗ tergegangen iſt, wiſſet Ihr ja.—— Als die Prinzeſſin dieſe Worte mit neu aufſteigender Bitterkeit ſprach, beugte ſich die koͤnigliche Wittwe, die heute mehr als jemals gewiſſe An⸗ regungen zu vermeiden wuͤnſchte, zu ihr, als wolle ſie den Schmuck naͤher betrachten: Solche Sagen ſind wohl nur Geburten reger Einbil⸗ dung, doch in mehreren erlauchten Fuͤr⸗ ſtenhaͤuſern zu ſinden, und dieſe ſchoͤnen Steine ſind es werth, der Gegenſtand einer ſolchen zu
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