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Empflndungen das laute Geraͤuſch der Luſt, das heut die Burg und die Straßen erfuͤllt, im Gegenſatze ſteht.—— Truͤbe laͤchelnd deutete Bona der Beſuchenden an Platz zu nehmen, und als Beide dieß gethan, fuhr ſie fort, wie erſt: Wirklich, es ſcheint, als wenn wir heute recht eigentlich zu einander gehoͤrten, wir, de⸗ nen die Gegenwart ſo gar Nichts bietet, zween fuͤrſtliche Wittwen, deren dunkle Schleier ſich öbel ausnehmen wuͤrden im Glanze des Feſtes, und deren Gegenwart der froͤhliche Kreis auch wohl nicht ungern vermißt.—— Mir iſt die Gegenwart, wie die Vergangenheit— ſprach Annn ernſt und ſich etwas ihrer angewohnten Weiſe naͤhernd: alſo—— Alſp— un⸗ terbrach die Koͤnigin ſie— wollen wir die Zukunft im Auge behalten; und von ihr wol⸗ len wir auch ſchwatzen, um die traͤge Zeit zu beflͤgeln. Aber— ſprach ſie weiter, die Fuͤrſtin anſehend— wie kommt es, daß Ihr Euch ſo geſchmuͤckt habt zu einer Fahrt auf das Land in das Haus einer einſamen Frau? Irr' ich nicht, ſo iſt es, was ich an Euch ge⸗ wahre, die koͤßtliche Kette, das Erbtheil der Kaiſertochter aus Konſtantinopolis, welches, wie


