Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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daß ich ihr gebe?—— Endlich!— mur⸗ melte Bona vor ſich hin; dann ſagte ſie laut: Es wird Uns angenehm ſeyn, wenn Ihre Lieb⸗ den Unſre Einſamkeit theilen wollen.

Es iſt ſchoͤn von Euch, Muhme, richtete ſie das Wort mit mehr hingebender Sanftmuth, als ſie pflegte, an die eintretende Prinzeſſin von Mazvwien: daß ihr eine Koͤnigin heimſucht, welche heut ſo ziemlich von allen Andern ver⸗ abſaͤumt und vergeſſen iſt. Seyd Ihr doch die Einzige, die das Geſtirn des Tages nicht feiert und einen mitleidigen Blick auf das wendet, was nun im Untergehen begriffen, und darum heißen Wir Euch doppelt willkommen, durch⸗ lauchtige Muhme.—— Der Ausdruck weib⸗ licher Weichheit und wehmuͤthiger Freundlich⸗ keit war ſo ſelten an Bona Sforza wahrzuneh⸗ men, daß er unmoͤglich verfehlen konnte, einige Wirkung zu machen; minder ſproͤde als ſonſt entgegnete Anna: Ich bin um ſo eher Eurer Gnaden Aufforderung gefolgt, als Ihr wißt, daß ja auch mein Auge ungern auf dieſem flimmern⸗ den Geſtirn, oder ſoll ich ſagen Meteor, ver⸗ weilt, und ſo wie mit Euern auch mit meinen

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