Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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ne, arme Konlgin eines Tages, und wenn ſie auf das Grab fallt, wird ſie kein Biſchof er⸗ halten.—— Die Staroſtin hatte bemerkt, daß der Weg, den ſie eingeſchlagen, nicht der unrichtige ſey, ſie fuhr daher mit großer Ge⸗ läufigkeit fort: Auch ſoll es zwiſchen den ketze⸗ riſchen Herrn, dem Kronhofmarſchall und dem Nicolaus Radziwill der Koͤni— des Koͤnigs Schwager, verbeſſerte ſie ſich, die mit den Andern draußen in der Kirchenhalle geblieben, und Einigen vom Volk zu harten Worten ge⸗ kommen und daran des Littauers prahleriſche Rede Schuld geweſen ſeyn.—— Hochmuth kommt vor dem Fall!— rief die Koͤnigin— doch, fuhr ſie gleichguͤltig fort— das vergißt ſich wieder; wann nur der gebratne Ochs am Spieße ſteckt und die Weinbrunnen ſpru⸗ deln, ſo ißt das Volk und trinkt und laͤßt die hohen Herrſchaften leben, unbekuͤmmert, ob ſie Genſer ſind oder Lutheraner vder Jünger des Arius.— Zufrieden mit dem Erfolg ihrer Be⸗ muͤhungen ſprach die Staroſtin ploͤtzlich: Mir daͤucht, ich hore einen Wagen im innern Hof⸗ raum.— Unſtreitig iſt es die Fuͤrſtin Woje⸗ wodin; welchen Beſcheid wollen Eure Majeſtaͤt,