Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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meine Rede gerichtet Freilich meinte Frau Falezeska etwas ſpitz laͤßt ſich nicht erwarten, daß, wo ein ſchoͤnes Fraͤulein gegenwaͤrtig iſt, der Biſchof von Kujawien einer Andern einige Aufmerkſamkeit erweiſe. Darauf antwortete der Biſchof immer laͤchelnd und gleichguͤltig: Leider iſt Schoͤnheit und Jugend eine Zierde, die nimmer außer Werth kommt und ſtets in der Mode bleibt, obgleich fort und fort von Andern getragen. Solches iſt nun freilich be⸗ truͤbt fuͤr uns, Frau Staroſtin, fuͤr mich und Euch und Mehrere noch, die ſolche abgelegt haben ſeit geraumer Zeit, und wo jene auftre⸗ ten, kommt das Zuruͤcktreten an uns. Ich vermiſſe in dieſen Worten die gewohnte Zier⸗ lichkeit Eurer Reden erwiederte Jene ziemlich ereifert, und Ihr ſcheint zu vergeſſen, daß man Frauen nie an gewiſſe Dinge erinnern ſollte. Warum nicht, wenn dem Scharf⸗ ſinn der Hoͤrerin, wie jetzt bei Euch, die Deu⸗ tung nicht entgeht, die in der Erinnerung an das liegt, was, wie ich ſagte, Mehreren bevor⸗ ſteht zu einer Zeit, wo Schoͤnheit und Jugend im Begriff ſtehen, die gebuͤhrende Herrſchaft wieder anzutreten? Meinet Ihr? ſtam⸗