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Thun laͤngſt die ſchwache Dankbarkeit fur eigen⸗ nutzige Wohlthaten bei ihm in Haß und Ab⸗ ſchen verwandelt hatte, und erfreut, in den Gemaͤchern des Schloſſes gewiſſermaaßen der Verkuͤndiger einer, wie er ſich ſchmeichelte, beſſern Zukunft geweſen zu ſeyn, naͤherte ſich der Biſchof von Kujawien Fraͤulein Helenen, deren Geſpraͤch mit der Vertrauten Bonas von Mailand zu ihrer nicht geringen Erxleichterung durch die lebhafte Unterredung der Andern ge⸗ ſtoͤrt worden war.— Mein Fraͤulein, ſo re⸗ dete Andrens Zebrzydowski ſie an, laut genug, um von der Wojewodin verſtanden zu werden, welche ſeit einiger Zeit beſonders ihre Tochter mit vieler Wachſamkeit huͤtete— habt Ihr das gehoͤrt, was ich ſo gluͤcklich war Ihrer Maje⸗ ſtaͤt und der werthen Geſellſchaft mitzutheilen, und was gewiß Euch vornehmlich erfreuen mag, die Ihr, meine ich, als eine fromme und wohl⸗ geſinnte Jungfrau keinen Gefallen findet an Zank und Hader?—— Was kann auch Fraͤu⸗ lein Helenen es kuͤmmern— nahm an ihrer Stelle die Starvſtin das Wort,— ob der Feld⸗ herr krank ſey oder bei guter Geſundheit? der⸗ leichen bejahrte Herren ſind es nicht, die das


