Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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der Biſchof ſtark und ſchnell ſo deutet es auf die Abſicht des Feldherrn, vor dem Koͤnige ohne das Gefolge zu erſcheinen, mit deſſen glaͤn⸗ zendem Anblick er die guten Buͤrger von Kra⸗ kow und den Hof zu erfreuen fuͤr gut fand, und was ſpaͤter ſich begeben, deutet darauf, daß er darum, daß er allein kam, Seiner Ma⸗ jeſtaͤt nicht minder willkommen geweſen, da ſel⸗ bige ihn vor zweien Tagen durch den eignen Schwager, den Fürſten Radziwill zu einer Un⸗ terredung einladen laſſen, welche jedoch, wie man meint, nicht die erſte geweſen, die zwi⸗ ſchen ihnen in der letzten Zeit gepflogen wor⸗ den. Dem ſey nun ſo oder nicht, ſo ſind doch mehrere achtbare Herren und Staͤnde Zengen der Umarmung geweſen, mit welcher Eurer Gnaden königlicher Sohn ihn empfangen, und in welcher beide geraume Zeit, ohne zu ſpre⸗ chen, verblieben ſind, ingleichen vieler anderer Beweiſe wahrer Einigkeit und erfreulichen Ein⸗ verſtaͤndniſſes zwiſchen Herrn und Diener, wel⸗ chem Gott ſein Gedeihen ſchenke zu unſer al⸗ ler Wohl. Lautlos blieb die Koͤnigin; ſchon bei den erſten Worten des Praͤlaten daͤm⸗ merte der Argwohn in ihr auf, ſie ſey aber⸗