Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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die wunderlich ſchnelle Geneſung Eures oft ge⸗ nannten achtbaren Freundes auszeichnen? Geneſung? wiederholte Andreas im vorigen Tone, doch einen bedeutenden Blick auf die Mailaͤnderin richtend dieſes Wort ſcheint nicht an ſeiner Stelle zu ſeyn, wo wahrſcheinlich keine Krankheit Statt gefunden, wenigſtens keine erheblicher Art da es nach dem Berichte des erwaͤhnten Gewaͤhrsmannes verlauten will, als ſeyen die Arzneien, die der Kloſterarzt dem Grafen Johannes verordnet, unnoͤthig und ohne Anwendung geblieben, in⸗ dem er, als ſie bereitet wurden, ſich allem An⸗ ſcheine nach nicht mehr zu Sulijow, ſondern vielmehr in der Naͤhe Eures allerdurchlauchtig⸗ ſten Sohnes befand, wahrſcheinlich eher beſchaͤf⸗ tiget, Heilmittel zu bereiten, als ſolche zu ge⸗ brauchen. Redet deutlicher ſprach die Koönigin mit ſteigender Aufmerkſamkeit. Der ungeſchickte Vortrag des Salacheicen, deucht Uns beinahe, hat in Eurem redneriſchen Mun⸗ de nicht ſonderlich an Klarheit gewonnen. Wo⸗ hin deutet das raͤthſelhafte Vorgeben einer Krankheit, deſſen ihr eben ſo raͤthſelhaft er⸗ waͤhnt? Wenn ich nicht irre, entgegnete