—
den Grafen zu Tarnow habe Euch ſchnell einer unverbürgten Nachricht Glauben beimeſſen laſ⸗ ſen, die denen geradezu widerſpricht, welche mir auf zuverlaͤſſigere Weiſe zu Theil worden. Nach der meinigen aber, befindet ſich derſelbe in irgend einer Zelle des Kloſters Sulijow, und es ſteht zu befuͤrchten— ſetzte er hoͤhniſch hinzu,— daß das Vaterland vielleicht in nicht gar langer Zeit den Verluſt ſeines Vaters zu betrauern haben werde.— Gleichmuthig ver⸗ ſetzte der Biſchof: Ich will keinesweges zwei⸗ feln, Herr Wojewode, daß auch bei Euch das Beſinden des Herrn Johannes eine Theilnah⸗ me erregt, welche der mindeſten gleich kommt, die ich der Ergebenheit gegen ihn, welche ich nicht verleugne, ſchuldig bin.— Doch ſcheint es, als ſey die Furcht, welche jene Botſchaft in Euch erregt, ungegruͤndet geweſen, denn die meinige ward mir von dem jungen Bielawski, einem der Sdelleute des Feldherrn mitgetheilt, und ſie iſt von andern Umſtaͤnden begleitet, die ihre Zuverlaͤſſigkeit auſſer Zweifel ſetzen.—— Und waͤre es Euch gefaͤllig, Biſchof— ließ ſich die Koͤnigin Bona vernehmen— Uns mit eini— gen dieſer Umſtaͤnde bekannt zu machen, welche


