Teil eines Werkes 
3. Band, Hippolyt Boratynski : 3. Theil (1826)
Entstehung
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terlandes Gebrauch man bei ſolchem keinesweges dem Rede zu ſtehen hraucht, der den Namen zu wiſſen begehret. Darum ſey es genng, wenn ich Euch ſage, daß ich dieſe Gaͤrten betreten habe im Vertrauen darauf, daß in der Naͤhe unſers Koͤnigs und Herrn auch die ſchutzloſe Frau geſichert ſey. Da er jedoch nicht allein hier hauſet, hab'ich fuͤr gut befunden, mich von etlichen wackern Geſellen begleiten zu laſſen, und wie ich ſehe, war ſolche Vorſicht nicht zum Ue⸗ berfluß. Mit Verwunderung hatten die meiſten Begleiter der Koͤnigin den ſeltſamen Auftritt betrachtet: ſie begannen das Unziem⸗ liche deſſelben lebhaft zu empfinden; ſie fuͤrch⸗ teten, Bonens ſelten ſo deutlich hervortretenden Grimm gewahrend, das Aergere des Aersſten vielleicht, und wagten ſie leiſe zur Faſſung zu ermahnen; doch die verhaltene Flamme brach uͤbermaͤchtig aus, und der klugen Warnung nicht achtend, fuhr ſie fort: So meineſt Du, des Koͤnigs Schutz erſtrecke ſich auf unſittliche Dir⸗ nen? Meineſt Du, ſein Park waͤre ein Ort zu verbotener Zuſammenkunft und wilder Schlaͤge⸗ rei, und er werde Dir Gnade angedeihen laſſen und Deinem unbaͤrtigen Galan, der ſein Theil